Voraussetzungen, die eine Gastfamilie erfüllen sollte:

Die in der Gastfamilie gesprochene Umgangssprache muss Deutsch sein.

Gastfamilien-Status erhalten: verheiratete oder unverheiratete Paare mit Kind/ern
sowie allein erziehende Elternteile mit Kind/ern.

Für das Au-pair muss ein eigenes, beheiz- und belüftbares Zimmer zur Verfügung
gestellt werden können, das abschließbar ist und so dem Au-pair eine Privatsphäre
garantiert.

Dem Au-pair muss zeitlich die Möglichkeit zum Besuch eines Sprachkurses gegeben
werden. (Die Kosten dafür trägt es selbst.)

Das Au-pair muss auf Kosten der Familie versichert werden und bekommt monatlich
eine Fahrkarte für den Öffentlichen Nahverkehr.

Das Au-pair erhält freie Kost und Logis, wobei sich seine Mahlzeiten nicht von denen
der Familie unterscheiden dürfen. Es sei denn, dass das Au-pair eine spezielle Diät
einhalten muss.


Tipps für die Gastfamilie:

Versuchen Sie, sich keine allzu festen Vorstellungen von dem Menschen zu machen,
der in Ihrer Familie leben wird. Das hilft, Enttäuschungen zu vermeiden.

Gehen Sie offen auf das neue Familienmitglied zu und bringen Sie eine gewisse Be-
reitschaft auf, sich auf die Kultur Ihres Gastes einzulassen.

Lassen Sie dem Au-pair nach Ankunft in Ihrer Familie ein oder zwei Tage Zeit, um
sich zu einzugewöhnen. Setzen Sie sich spätestens am dritten Tag mit dem Au-pair
an einen Tisch, um mit ihm den künftigen Tagesablauf inklusive aller Rechte und
Pflichten zu klären (auch wenn Sie dies schon im Vorfeld vertraglich geregelt ha-
ben). Bei diesem Gespräch sollten auch alle offenen Fragen, die z.B. die Themen
Taschengeld, Urlaub etc. betreffen können, auf die Tagesordnung kommen.

Vermeiden Sie es, Ihrem Au-pair das Gefühl zu geben, dass es aus einem armen
Land kommt, denn oft stimmt das auch gar nicht. Stattdessen sollten Sie für Sie in-
teressante Punkte, die mit der Kultur des Heimatlandes Ihres Au-pairs in Zusammen-
hang stehen, einfach ansprechen. Ihr Gast wird Ihnen dann sicherlich gerne Aus-
kunft geben.

Grundsätzlich ist der Tagesablauf des Au-pairs den Bedarfsbedingungen der Gast-
familie anzupassen. Wir empfehlen die Erarbeitung eines Plans für das Au-pair, aus
dem hervorgeht, wann es Arbeits- und wann Freizeit hat. Falls Sie Ihr Au-pair einmal
außerplanmäßig als abendlichen Babysitter benötigen, dann stimmen Sie das bitte
rechtzeitig mit ihm ab. Auch Au-pairs treffen in Erwartung eines freien Abends gerne
Verabredungen.

Im Umgang mit Ihren Kindern braucht das Au-pair dringend Ihre Unterstützung und
Anleitung. Zeigen Sie ihm Verhaltensmöglichkeiten auf, die es hat, wenn die Kinder
frech zu ihm sind oder einfach nicht hören wollen.

Umgekehrt müssen Sie Ihren Kindern mitteilen, dass sie, wenn Mama und Papa nicht
zu Hause sind, auf das Au-pair hören müssen. Machen Sie ihnen die Stellung des
Au-pairs also auf jeden Fall klar.

Distanzieren Sie sich bitte von folgendem Denken: Dieses oder jenes müsste das
Au-pair doch eigentlich bereits wissen, sehen oder können. Ein Au-pair ist ein junger
Mensch, der nicht unbedingt schon die Reife besitzt, die Organisation eines Haus-
halts mit Kindern zu durchschauen. Wenn Sie also möchten, dass Ihr Au-pair gewis-
se Aufgaben und Pflichten übernimmt, dann sollten Sie ihm diese Pflichten besser
genau erklären.

Geben Sie Ihrem Au-Pair mindestens zwei bis drei Wochen Zeit, um sich in Ihre Fa-
milie einzuleben. Die Erfahrung zeigt, dass sich mit gegenseitigem Verständniss und
beidseitiger Geduld - auch trotz eines unter Umständen etwas holprigen Starts - zwi-
schen Gastfamilie und Au-Pair oft eine sehr gute Beziehung entwickelt.

Das Taschengeld sollte immer erst zum Monatsende ausbezahlt werden (gegen ei-
ne Quittung). Bittet Sie das Au-Pair um einen kleinen Vorschuss, können Sie ihm
diesen ja leisten. Auf Wunsch kann das Taschengeld natürlich auch wöchentlich
ausbezahlt werden.

Telefonkosten, die vom Au-pair verursacht wurden, sollten auch von ihm beglichen
werden. Im Interesse Ihrer Telefonrechnung teilen Sie das Ihrem Au-pair bitte mög-
lichst bald nach seiner Ankunft mit. Damit aber Ihr Gast trotz seines limitierten finan-
ziellen Spielraums die Gelegenheit hat, wenigstens ab und zu mit seinen Freunden
und Verwandten zu sprechen, empfehlen wir Ihnen die Einrichtung eines monatli-
chen Freibetrags (z.B. 20 €), den Sie übernehmen. In diesem Fall begleicht das Au-
pair die über diesen Betrag hinausgehenden, von ihm selbst verursachten Telefon-
kosten.

Falls Probleme auftauchen, besprechen Sie sich bitte mit Ihrem Au-pair und versu-
chen Sie, gemeinsam eine Lösung zu finden. Sollte eine solche aber selbst nach
zwei- oder dreimaligem Versuch nicht möglich sein, erklären Sie Ihrem Au-pair, dass
Sie im Interesse einer einvernehmlichen Lösung unsere Agentur Friends for Fami-
lies einschalten möchten. Wir stehen Ihnen gerne jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Viel Erfolg!


Unser Angebot

Kosten

Au-pair-Versicherung

Organisatorisches

   

Friends for Families
Au-pair-Agentur
Iryna und Peter Kittsteiner
Steinbacher Str. 10a
91166 Georgensgmünd

E-Mail: info@fff-aupair.de

Fon: +49-(0)9172-68 41 01
Fax: +49-(0)9172-68 41 02
Mobil: +49-(0)176-64 35 15 77

Geschäftsführerin: Iryna Kittsteiner

Unsere Bürozeiten: Montag bis Freitag jeweils zwischen 8:30 und 17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Sie können uns jederzeit auch über unser Kontaktformular erreichen.

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Wenn Sie Interesse an dem Au-Pair-Programm haben - ob als Gastfamilie oder Au-pair - dann können Sie hier unsere Anmeldeformulare downloaden.
 
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